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Physiologische Seufzeratmung

Entdecke eine 5-minütige Atemtechnik, die Angstzustände möglicherweise schneller lindert als achtsame Meditation

In der heutigen Zeit kämpfen immer mehr Menschen mit Ängsten – sei es durch die COVID-19-Pandemie oder andere stressige Lebensereignisse. Während Medikamente eine Option sein können, gibt es eine natürliche Methode, um Ängste in Schach zu halten: bewusstes Atmen. Die richtige Atemtechnik kann tatsächlich dabei helfen, Stress abzubauen und deinen Geisteszustand ins Gleichgewicht zu bringen.

Eine Studie der Stanford Medicine hat die beeindruckenden Vorteile der sogenannten „physiologischen Seufzer“ im Kampf gegen Angstzustände untersucht. Forscher David Spiegel, Neurobiologe Andrew Huberman und Melis Yilmaz Balban fanden heraus, dass nur fünf Minuten dieser speziellen Atemtechnik ausreichen, um Ängste zu reduzieren, die Stimmung zu heben und die Atemfrequenz in Ruhe zu senken. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass sich dein gesamter Körper entspannt.

Der sogenannte physiologische Seufzer ist einfach auszuführen, kann überall praktiziert werden und kostet nichts. Hier erfährst du, wie du diese Atemtechnik selbst anwenden kannst:

Die Atemtechnik: Physiologische Seufzer

  1. Atme durch die Nase ein. Wenn du deine Lungen bequem gefüllt hast, nimm einen zweiten, tieferen Schluck Luft, um deine Lungen so weit wie möglich auszudehnen.
  2. Lass die Luft langsam und seufzend durch den Mund entweichen. Dieser Schritt aktiviert das parasympathische Nervensystem, das für Entspannung sorgt und die Herzfrequenz verlangsamt.

Um die besten Ergebnisse zu erzielen, wiederhole diesen Atemzyklus für etwa fünf Minuten. Du wirst schon nach kurzer Zeit eine Verbesserung deines Wohlbefindens spüren.

Laut Forscher David Spiegel können wir unseren Atem bewusst steuern, um unsere körperliche Reaktion auf Stress abzumildern und unseren Geisteszustand positiv zu beeinflussen. Zahlreiche Studien haben die Vorteile von achtsamer Meditation durch die bewusste Atmung belegt. Die Studie von Huberman und Spiegel legt jedoch nahe, dass die Methode der physiologischen Seufzer in manchen Fällen sogar noch wirksamer sein könnte.

Die 111 Freiwilligen, die an der von Huberman und Spiegel durchgeführten Studie teilnahmen, berichteten von einem signifikant stärkeren Anstieg positiver Emotionen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die sich lediglich auf achtsame Meditation konzentrierte.

Obwohl Spiegel und Huberman weitere Untersuchungen mit Hilfe von MRT-Tests planen, gibt es keinen Grund, diese effektive Atemtechnik nicht auszuprobieren. Die physiologischen Seufzer könnten eine schnelle, einfache und kostenfreie Möglichkeit bieten, um gelassener mit Ängsten umzugehen und deine Stimmung aufzuhellen.

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