Breathwork Frankfurt - Transformatives Atmen

Do.

22

Okt.

Die Welle

18:30 Uhr

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 Euro

Breathwork WAVES

Breathwork in der Welle, mitten in Frankfurt: viel Raum, Ruhe und verbundener Atem mit Musik. Für Einsteiger*innen und Erfahrene.

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Timo Nause

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Die Welle

Breathwork WAVES

Do., 22. Oktober 2026 um 18:30 Uhr

Preis: 35 €

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Breathwork Online

So., 29. November 2026 um 16 Uhr

Preis: 25 €

Yogisches Atmen bei Depressionen: Was die Forschung sagt

Yogische Atemtechniken werden seit einigen Jahren als mögliche Unterstützung bei Depressionen erforscht. Die Idee dahinter: Bewusste Atmung beeinflusst das Nervensystem direkt und könnte helfen, wo Medikamente an ihre Grenzen stossen.

Die wichtigste Studie dazu kommt von Forschern, die Sudarshan Kriya Yoga untersucht haben – eine spezifische Atemtechnik aus der yogischen Tradition. 25 Teilnehmer mit behandlungsresistenter Depression wurden in zwei Gruppen eingeteilt: eine, die Sudarshan Kriya Yoga praktizierte, und eine Wartelisten-Kontrollgruppe.

Die Ergebnisse der Studie:

  • Die Yoga-Gruppe verbesserte sich im Durchschnitt um 10,27 Punkte auf der Depressionsskala
  • Die Kontrollgruppe zeigte keine signifikante Veränderung
  • Auch die Angstsymptome gingen in der Yoga-Gruppe zurück
  • Die Teilnehmer berichteten von besserer emotionaler Stabilität

Wichtig zu verstehen: Diese Ergebnisse zeigen einen Effekt, aber die Studie ist mit 25 Teilnehmern klein. Grössere Studien sind nötig, um die Wirkung zu bestätigen.

Wie Atemtechniken auf das Nervensystem wirken

Die biologische Erklärung ist relativ gut verstanden. Kontrollierte Atemtechniken beeinflussen mehrere Systeme im Körper:

System Wirkung
Nervensystem Aktiviert den Parasympathikus – der Körper kommt zur Ruhe
Hormonsystem Reguliert Stresshormone wie Cortisol
Neurotransmitter Kann Serotonin und GABA beeinflussen, was die Stimmung hebt

Diese Mechanismen sind nicht spekulativ – sie sind in der Neurobiologie gut dokumentiert. Die Atmung ist einer der wenigen Körperprozesse, die wir sowohl bewusst als auch unbewusst steuern können. Das macht sie zu einer direkten Schnittstelle zwischen Geist und Körper.

Wo die Grenzen liegen

Yogisches Atmen ist kein Ersatz für Medikamente oder Therapie. Die Forschung zeigt, dass es als Ergänzung sinnvoll sein kann – besonders bei Menschen, die auf herkömmliche Behandlungen nicht vollständig ansprechen. Von einer „Heilung“ zu sprechen, wäre falsch und unseriös.

In meiner Praxis in Frankfurt empfehle ich Atemarbeit als begleitende Praxis, nicht als Alleintherapie. Wer unter Depressionen leidet, sollte immer in ärztlicher oder therapeutischer Begleitung bleiben.

Zum Unterschied zwischen yogischen Techniken und Breathwork

Oft werden yogische Atemtechniken und Breathwork in einen Topf geworfen, obwohl sie sich unterscheiden. Yogische Techniken wie Ujjayi („siegreiche Atmung“) oder die Wechselatmung folgen bestimmten Mustern aus der Yogatradition. Breathwork im engeren Sinne bezeichnet meist das bewusste, verbundene Atmen – ohne Pausen zwischen Ein- und Ausatmung.

Beide Ansätze können ihre Berechtigung haben. Welcher zu wem passt, hängt von der Person und ihren Bedürfnissen ab.

Quellen

[1] Streeter, C. C., et al. (2017). Treatment of Major Depressive Disorder with Yogic Breathing. Journal of Clinical Psychiatry.

Breathwork in der Praxis am Zoo Frankfurt

FRANKFURT

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