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YES / NO

Rund um die Atmung

Atmen hat Einfluss auf die Gehirnfunktion

Neuere Forschungen zeigen, dass deine Atemmuster einen messbaren Einfluss auf deine Gehirnfunktion haben. Wissenschaftler haben eine Verbindung zwischen Atmung und neuronaler Aktivität entdeckt – besonders in Bereichen, die mit Emotionen und Kognition zu tun haben.

Wenn du langsam und tief atmest, kann das die Gamma-Band-Aktivität in deinem Gehirn steigern. Das wiederum kann deine emotionale Kontrolle und geistige Klarheit verbessern. Genau das macht gezielte Atemtechniken für den Stressabbau so interessant.

In meiner Praxis in Frankfurt erlebe ich regelmäßig, wie Teilnehmer nach Atemübungen berichten, dass sie sich klarer und ausgeglichener fühlen. Die Forschung liefert inzwischen Hinweise, warum das so ist.

Was die Forschung zeigt

In einer Studie haben Forscher fMRT und Elektrophysiologie kombiniert, um die Hirnaktivität von Ratten während des Atmens zu untersuchen. Dabei entdeckten sie einen Zusammenhang zwischen Atmung und neuronalen Veränderungen im cingulären Cortex – einer Region, die an der Emotionsregulation beteiligt ist.

  • Langsame Atmungsrhythmen waren mit Veränderungen in der Gamma-Band-Aktivität verbunden
  • Der cinguläre Kortex zeigte signifikante Aktivitätsänderungen während verschiedener Atemmuster

Wichtig: Die Studie untersuchte natürliche Atemmuster, nicht spezifische Breathwork-Techniken. Breathwork (verbundenes, forciertes Atmen) ist etwas grundlegend anderes: es aktiviert erst den Sympathikus (Puls und Blutdruck steigen), bevor sich nach 20–40 Minuten eine tiefe Ruhe einstellt. Wer sich für die neurobiologischen Grundlagen interessiert, findet im Artikel Atmungsrhythmus: Wie dein Gehirn deine Atmung steuert eine tiefergehende Erklärung des Pre-Bötzinger-Komplexes und der unwillkürlichen Atemsteuerung.

Was das für dich bedeutet

Diese Ergebnisse helfen zu verstehen, warum Atemtechniken bei Stress und Konzentrationsproblemen helfen können. Wenn du deinen Atem bewusst regulierst – zum Beispiel durch langsame Zwerchfellatmung oder die 4-7-8-Methode – beeinflusst du nachweislich deine neuronale Aktivität.

  • Langsame, gezielte Atmung aktiviert Bereiche im Gehirn, die mit emotionaler Kontrolle verbunden sind
  • Bewusste Atmung kann helfen, aus Grübelspiralen auszusteigen, indem sie den Fokus auf den gegenwärtigen Moment lenkt
  • Schon wenige Minuten gezielter Atemübungen können messbare Effekte auf deine Gehirnwellen haben

Was mir immer wieder auffällt: Viele Menschen unterschätzen, wie direkt die Verbindung zwischen Atemrhythmus und Gehirnfunktion ist. Du musst kein Experte sein – schon das bewusste Wahrnehmen des eigenen Atems verändert etwas. Wer mehr über die verschiedenen Atemtechniken erfahren möchte, findet auf dieser Webseite im Bereich Wissenswertes eine Übersicht.

FRANKFURT

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Do, 03. September 2026, 18:30 Uhr

Transformative Atemsessions in Frankfurt. Hier kannst du dich informieren.

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So, 20. September 2026, 16:00 Uhr

Transformative Atemsessions Online. Hier kannst du dich informieren.

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