Breathwork Frankfurt - Transformatives Atmen

Sa.

28

Nov.

Praxis am Zoo

13:00 Uhr

 • 

80

 Euro

Breathwork DEEPER HIGH

Für Erfahrene: mehr Tiefe, mehr Intensität, mehr Raum im verbundenen Atem. Voraussetzung ist Breathwork-Erfahrung – nicht für Einsteiger*innen.

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Timo Nause

Zertifizierter Breathwork Coach

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Breathwork DEEPER HIGH

Sa., 28. November 2026 um 13 Uhr

Preis: 80 €

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So., 29. November 2026 um 16 Uhr

Preis: 25 €

Dein Atem als Schlüssel zum Wohlbefinden: Was die Forschung sagt

Grauhaariger Mann im hellblauen Hemd atmet lächelnd ein – Symbolbild Atem als Schlüssel zum Wohlbefinden

Jeder Mensch atmet etwa 20.000 Mal am Tag – die meiste Zeit davon unbewusst. Dabei ist der Atem eines der unmittelbarsten Werkzeuge, um dein Nervensystem zu beeinflussen. Die Frage ist nicht, ob Atmung etwas mit deinem Wohlbefinden zu tun hat, sondern wie du das nutzen kannst.

Was passiert, wenn du bewusst atmest?

wissenschaftliche grundlagen der atmung

Dein Atem ist direkt mit deinem autonomen Nervensystem verbunden. Schnelle, flache Atmung signalisiert deinem Körper: „Achtung, Gefahr“ – und aktiviert den Sympathikus. Langsame, tiefe Atemzüge tun das Gegenteil: Sie aktivieren den Parasympathikus, also den Teil des Nervensystems, der für Erholung und Regeneration zuständig ist.

Was ich in meiner Praxis immer wieder erlebe: Viele Menschen unterschätzen, wie schnell sich ihr Zustand allein durch die Art zu atmen verändert. Drei bewusste Atemzüge können ausreichen, um eine Stressreaktion abzufedern.

Verschiedene Techniken – verschiedene Wirkungen

Nicht jede Atemtechnik wirkt gleich. Hier ein Überblick über die gängigsten Methoden und wofür sie sich eignen:

  • Kohärenzatmung (auch Resonanzatmung): 5–6 Atemzüge pro Minute. Beruhigt das Nervensystem und fördert die Herzratenvariabilität. Ideal für den Alltag.
  • Boxatmung (4-4-4-4): Je vier Sekunden einatmen, halten, ausatmen, halten. Gut für akute Stressmomente und um den Fokus zurückzuholen.
  • 4-8-Ausatmung: Längere Ausatmung aktiviert den Vagusnerv und fördert die Entspannung. Hilfreich abends vor dem Schlafengehen.
  • Physiologischer Seufzer: Zwei kurze Einatmungen durch die Nase, dann eine lange Ausatmung durch den Mund. Eine Kurzintervention für akuten Stress – zwei bis drei Wiederholungen reichen oft aus.
  • Zwerchfellatmung: Bewusst in den Bauch atmen, statt flach in die Brust. Die Basis fast aller Atemtechniken.

Was die Forschung sagt

Die wissenschaftliche Literatur zu Atemtechniken ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Studien belegen, dass regelmäßige Atemübungen:

  • Die Stresswahrnehmung reduzieren können
  • Die Herzratenvariabilität verbessern
  • Die Aufmerksamkeit und Konzentration fördern
  • Eine unterstützende Wirkung bei Angstsymptomen haben können

Wichtig ist: Atemtechniken sind kein Ersatz für medizinische Behandlung. Sie können eine sinnvolle Ergänzung sein – aber immer in Absprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin.

Wie du Atemtechniken in den Alltag einbaust

atemübungen im alltag

Der einfachste Einstieg: Nimm dir morgens nach dem Aufwachen drei Minuten. Setz dich aufrecht hin, schließ die Augen und atme fünf Atemzüge lang bewusst – ein und aus, ohne zu steuern. Beobachte einfach. Das ist keine Technik, sondern eine Einladung, deinen Atem überhaupt erst einmal wahrzunehmen.

Danach kannst du eine der oben genannten Techniken für zwei bis fünf Minuten ausprobieren. In meinen Kursen empfehle ich den Einstieg mit der Kohärenzatmung: sechs Sekunden ein, sechs Sekunden aus. Drei bis fünf Minuten reichen für einen spürbaren Effekt.

Grenzen beachten

So wertvoll Atemtechniken sein können – sie ersetzen keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Bei akuten oder chronischen Erkrankungen sprich vor der Anwendung mit deinem Arzt oder deiner Ärztin. Die sanften Techniken wie Kohärenz- oder Boxatmung sind für die meisten Menschen sicher und können eigenständig geübt werden.

Zum Weiterlesen

Breathwork in der Praxis am Zoo Frankfurt

FRANKFURT

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Transformative Atemsessions in Frankfurt. Hier kannst du dich informieren.

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