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YES / NO
kraft des atmens entfesseln

Rund um die Atmung

Mit Breathwork starten – ein erster Leitfaden

Du hast schon von Breathwork gehört und überlegst, es selbst auszuprobieren? Das freut mich – denn ich erlebe in meiner Praxis immer wieder, was für eine Wirkung diese Arbeit entfalten kann. Aber wie fängt man an?

Zunächst eine wichtige Unterscheidung: Wenn ich von Breathwork spreche, meine ich in der Regel das bewusste, verbundene Atmen – also eine Form, bei der du ohne Pausen zwischen Ein- und Ausatmen kontinuierlich atmest. Das unterscheidet sich von alltäglichen Atemübungen wie der Boxatmung, die du jederzeit selbst praktizieren kannst.

Wo anfangen?

Was ich dir immer wieder empfehle: Starte mit einfachen Atemtechniken, um ein Gefühl für deinen Atem zu entwickeln. Auf dieser Webseite findest du im Bereich Wissenswertes viele Übungen – von der Kohärenzatmung bis zum physiologischen Seufzer, einer meiner Favoriten für akute Stressmomente.

Sobald du neugierig auf intensiveres Breathwork wirst, ist der nächste Schritt eine geführte Session. Transformatives, verbundenes Atmen praktiziere ich ausschließlich in einem begleiteten Rahmen – das ist kein Zufall, sondern liegt an der Intensität der Erfahrung. In meinen Kursen in Frankfurt und online biete ich diesen Raum regelmäßig an.

Die Breathwork-Paradoxie: Anstrengend, aber genau das wirkt

Teilnehmer berichten mir oft von einem Gefühl der Leichtigkeit und Klarheit nach einer Session – aber die wenigsten würden sagen, dass es sich währenddessen entspannend anfühlt. Das ist kein Widerspruch, sondern der Kern der Sache.

Verbundenes Atmen ist fordernd. Dein Puls steigt, Muskeln können sich anspannen, Gedanken kreisen. Was in dem Moment passiert: Das Atemmuster aktiviert zunächst dein sympathisches Nervensystem – genau den Modus, den wir sonst mit Stress verbinden. Der Körper reagiert auf den intensiven Atemreiz mit Alarmbereitschaft.

Und genau da liegt der Grund, warum diese Arbeit begleitet gehört. Nach einer Phase intensiver Aktivierung – wie lange das dauert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich – folgt in meiner Erfahrung irgendwann eine Umschaltreaktion: Der Parasympathikus übernimmt. Herzfrequenz und Muskelspannung sinken, das Nervensystem kehrt zur Ruhe zurück. Die tiefe Entspannung nach einer Session ist kein Zufall – sie ist die Antwort auf die Anstrengung davor.

Deshalb mache ich diese Arbeit auch ausschließlich geführt: Damit jemand da ist, der den Prozess begleitet, dich durch die aktivierende Phase trägt und den Raum hält für das, was danach kommen kann.

Was Breathwork bewirken kann – realistisch betrachtet

Wichtig zu wissen: Breathwork ist kein Ersatz für medizinische Behandlungen oder Medikamente. Bei bestimmten gesundheitlichen Voraussetzungen kann intensives Breathwork sogar Kontraindikationen haben. Eine professionelle Einschätzung ist vor jeder Session wichtig.

Für mich als Atemcoach ist Breathwork ein wertvolles Werkzeug – aber kein Wundermittel. Es braucht Zeit, Regelmäßigkeit und die Bereitschaft, sich auf den Prozess einzulassen. Wer einmal im Monat eine geführte Session macht, wird andere Erfahrungen machen als jemand, der täglich Atemübungen in den Alltag einbaut.

Beides hat seinen Platz. Probier aus, was sich für dich richtig anfühlt. Und wenn du Fragen hast – melde dich gern.

FRANKFURT

Nächter Termin

Sa, 24. Oktober 2026, 17:00 Uhr

Transformative Atemsessions in Frankfurt. Hier kannst du dich informieren.

ONLINE

Nächter Termin

So, 20. September 2026, 16:00 Uhr

Transformative Atemsessions Online. Hier kannst du dich informieren.

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